„Der Blaugrüne Rheydter“
Eine letzte Klarstellung
Zur Unterscheidung möchte ich im Folgenden die ehemalige Künstelergruppe „Der Blaue Rheydter“ den „Ur-Blauen-Rheydter“ nennen, und die neue Gruppe mit „Der Blaugrüne-Rheydter“ bezeichnen.
Da ich immer wieder auf die Künstlergruppe „Der Blaue Rheydter“angesprochen werde, möchte ich heute nochmals abschließend Stellung nehmen.
Viele Kunstinteressierte haben wahrscheinlich meinen Artikel mit dem Titel „Neid und Missgunst unter Künstlern“ gelesen, der in der Herbstausgabe des Magazins für Kunst und Literatur DER OBSIDIAN, wie auch in der Online Version unter www.obsidian.bild-art.de erschienen ist.
Nun habe ich den Eindruck, dass mir nachgesagt wird, dass ich
in diesem Artikel ein faires Miteinander unter Künstlern anrege,
mich aber selbst im Hinblick auf die „Blauen Rheydter“ nicht
daran halte. Die Wahrheit ist, dass ich den ehemaligen Mitgliedern,
der von mir gegründeten Künstlervereinigung, alles Gute
und allen erdemklichen Erfolg wünsche.
Doch mich stört, dass ich weiterhin mit dieser Gruppe in Verbindung
gebracht werde, was weder aus meiner Sicht wünschenswert ist,
noch von Nutzen für die neue Gruppe sein kann.
Des Weiteren bin ich nicht glücklich darüber, dass sich
die neue Gruppe all meiner Ideen bedient und auf den Erfolgen des „Ur-Blauen
Rheydters“ aufbaut, ohne klarzustellen, dass die neue Gruppe
nur ein Teil der gespaltenen Gruppe ist.
Warum hat sich die neue Gruppe keinen neuen Namen gegeben?
Dies war vereinbart und von allen Mitgliedern der „Ur-Blauen-Rheydter“ einstimmig beschlossen worden. Selbst bei einer kleinen Variante, wie z.B. „Der Blaugrüne Rheydter“ wäre allen klar gewesen, dass hier eine Veränderung stattgefunden hat und dass aus der alten Künstlervereinigung eine neue Künstlergruppe hervorgegangen ist. Selbst dann hätte sich die neue Gruppe auf die Erfolge der alten Gruppe berufen können, denn sie waren ja auch dort Mitglieder. Der Unterschied ist einzig die Fairness, die beim jetzigen Handeln der „Blaugrünen Rheydter“ fehlt.
Eine Künstlergruppe, die sich nach der Spaltung der Künstlervereinigung „Der
Blaue Rheydter“ neu gegründet hat, sollte doch versuchen,
eine eigene Identität zu erlangen. Auch dies wäre mit
einem neuen Namen leichter gewesen. Hätte sich die neu entstandene
Gruppe, einen neuen Namen gegeben, würde ich nie wieder ein
Wort darüber verlieren, denn alles wäre klar gewesen.
Was aber haben die Kollegen stattdessen gemacht?
Sie brachen ihr Wort und benutzten den alten Namen weiter. Dies
brachte ihnen natürlich erhebliche Vorteile. Sie können
jetzt den guten Ruf der „Ur-Blauen-Rheydter“ nutzen,
dem so bekannte Künstler wie Arno Tillmanns, Hardin Plischki,
Dörte Springorum-Kölfen, Thomas Koch, Angelika Bolsinger,
Bernd Riebe und ich angehört haben. Und sie tun dies auch
schamlos, ohne dabei zu erwähnen, dass sie selbst zu diesen
Erfolgen nur widerstrebend beigetragen haben. Widerstrebend deshalb,
weil sie sich in Neid und Missgunstgebahren gefielen und darüber
die Außenwirkung der Künstlergruppe völlig ausser
acht ließen. Hätten mein Mann und ich nicht ständig
daran erinnert, dass eine Gruppe von Künstlern nur bestehen
kann, wenn alle nach außen qualitativ gute Kunst zeigen und
das Verkaufsinteresse hinten anstellen, so wäre schon bald
klar geworden, dass es sich bei vielen Künstlern des „Ur-Blauen-Rheydters“ um
Hobbyisten handelte, die ohne meine Idee, eine Künstlergruppe
ohne akademische Hürden zu gründen, nie in der Öffentlichkeit
in Erscheinung getreten wären. Doch anstatt uns dafür
zu danken, dass wir sie bekannt gemacht haben, verübelten
sie uns Maßnahmen, wie das Posten von Videos oder Fotos auf
der Internetseite. Kleinkariert wollte jeder sich mit all seinem „Können“ öffentlich
präsentieren. Als sich dann die ersten Erfolge einstellten,
stiegen diese einigen Mitgliedern der Gruppe so zu Kopfe, dass
sie glaubten, auch ohne unsere Führung bestehen zu können.
Das war und ist auch ihr gutes Recht. Doch warum ruhen sie sich
nun auf meinen Ideen aus, bauen auf den gemeinsamen Erfolgen auf
und verschweigen, wer ihnen zu der Öffentlichkeit verholfen
hat, die sie jetzt genießen.
Ich möchte mit den jetztigen Aktionen der „Blaugrünen-Rheydter“ nicht in Verbindung gebracht werden, denn deren Arbeiten entsprechen nicht meiner Auffassung von Kunst. Dies hat nichts mit Missgunst zu tun, sondern mit meiner Ehre, habe ich mich doch stehts bemüht, in meinem künstlerischen Schaffen wahrhaftig zu sein.
Xenia Marita Riebe
Die Künstlergruppe "Der Blaue Rheydter" hat sich mit Wirkung zum 15.04.2010 gespalten. Dies heißt, dass die Gruppe, die am 03.05.2009 von den bildenden Künstlern Arno Tillmanns und Xenia Marita Riebe gegründet wurde, so nicht mehr existiert.